Sonntag, 28. Februar 2010

A room with a view




Gut, es ist zwar nur eine Aussicht auf eine Wand, die da direkt vor meinem Fenster ist, aber das macht nichts, es ist meine Aussicht... Die japaner haben wirklich eine lustige bauweise. Sobald irgendwo noch 3 Meter Platz zwischen zwei Häusern oder Wänden sind, wird einfach noch ein Gebäude reingestellt - natürlich mit den obligatorischen Fenstern. Das man damit nur auf eine weitere Wand starrt, stört scheinbar keinen. Macht ja auch nichts, von oben kommt es ein bißchen hell durch, und so merkt man morgens gleich, wenn es - wie leider zu oft zur Zeit - regnet, wenn man aufstehen muß.

Heute stehe ich also auf, das Prasseln des Regens hat aufgehört, und statt dessen scheint der Himmel klar zu sein. Zumindest ist es hell in meinem Zimmer. Also schnell zur Bank, solange es trocken ist. Dann nicht mit den vielen Nullen durcheinander kommen - ich will nur 7.000 Yen abheben, und nicht 70.000 Yen. Puh, gerade nochmal gut gegangen. Einerseits freue ich mich ja für die Japaner, daß sich die Wirtschaft erholt, aber muß das genau dann sein, wenn ich hier bin, und dadurch der Yen so teuer wird? Durch den Wechselkurs ist hier innerhalb eines Monats mal alles - für mich - um 10% teurer geworden. Mist...

Da der Himmel sich schon wieder zuzieht, und meine Suche nach dem Ikea-Bus genauso erfolglos bleibt, wie die Suche nach einem Softbank-Shop (ich muß die Spam-Flut stoppen! ... lassen!), beschließe ich, wieder nach Hause zu gehen. der Kühlschrank ist gefüllt, und das gestern mehrfach angekündigte Putzen ist wegen Versumpfung im Chat und Internet ausgeblieben. Also, habe ich doch schon eine Aufgabe für den Tag. Zurück in meinem neuen Heim räume ich erstmal mein Futon zur Seite und staune, wie groß mein Zimmer plötzlich ist. Tja, man paßt sich eben doch irgendwie an, anderes Land, andere Sitten, andere Maßstäbe.


Nein, nach rechts geht es nicht weiter, hinter dem Kühlschrank ist nur noch eine Wand. Was man hier sieht, ist schon das ganze Zimmer, neben den matten sind noch etwa 30 cm Platz bis zur Wand. Ach ja, linker Hand sieht man das Fenster mit der famosen Aussicht. Nun noch kurz ein Blick in die andere Richtung, um einen Eindruck vom ganzen Apartment zu bekommen.


Ich bin stolz auf meine beiden Teppiche - beide im 100 Yen Shop erstanden. Einfach ein genialer Laden, besonders, wenn man sich mit knappen Budget ausrichten muß. Rechts von dem schwarzen Teppich, wo auch die top-modischen Slipper stehen, befindet sich das Bad, komplett aus einem Stück Plastik gegossen, wie man es aus guten Studentenwohnheimen kennt, und der Teil, dem ich mich gleich widmen werde, nachdem ich die Küche - naja, Küchenzeile - einmal grob gereinigt habe.

So lebe ich also. Ich fühle mich wohl hier und freue mich schon darauf, mit meinen ersten Gästen meine erste Nabe-Party zu machen. Dazu fehlt mir nur noch das wichtigste: der Nabe, also der Topf. Aber den besorge ich mir schon noch, sobald ich meinen Ikea-Trip angehe. Wie sagt man doch so schön:
It's not much - but it's home!

Samstag, 27. Februar 2010

ふまじめ。。。

Irgendwie macht sich heute die große Faulheit breit. Um 10 Uhr bin ich mit Uli und Sakie zum Frühstücken in 美章園 verabredet, um mich bei der Gelegenheit auch noch von Uli zu verabschieden, der heute Abend schon zurück nach München muß. Zum Glück habe ich mir extra einen Wecker gekauft, mit dem schönen Spruch drauf:
Fasse que tu sois toujours he ureux. (Ich glaube, es sollte heißen "Fasse que toujours tu es heureux.")
Der nervt mich zwar mit seinem lauten Ticken, aber dafür hab ich so eine Gelegenheit, mich morgens aus den Federn reißen zu lassen.

Nach einer angenehmen, heißen Dusche, muß ich allerdings erstmal noch eine Runde da sitzen und meine Schuhe trocken fönen, die von dem gestrigen Wolkenbruch immer noch leicht feucht sind.

Als ich schließlich zur JR Station laufe, wird mir wieder bewußt, wie genial meine Wohnung liegt. Zu Fuß bin ich in nur 10 Minuten in 難波。 Sehr feine Sache das. Und JR ist auch noch billiger als U-Bahn fahren, was mich überrascht. Ich zahle also meine 160 Yen und komme mit nur 45 Minuten Verspätung an. Da meine Gastgeber sich trotz mehrerer Mails von unterwegs über meinen aktuellen Aufenthaltsort und E.T.A. noch mehr verspäten, hält sich mein schlechtes Gewissen in Grenzen. Das Gute: Das Wetter hat sich ein bißchen erholt, zwischendurch kommt auch mal die Sonne raus. Treffpunkt heißt übrigens まちあわせ aus 待つ (warten) und 合う (laut Chico: treffen/sich eignen). Wieder was gelernt.


Gegen 11 Uhr gehe ich also Mit Sakie und Uli in ein kleines Café zum Frühstücken, welches direkt unter der Bahn-Strecke neben einer weiteren Reihe anderer Shops und Cafés liegt. Äußerst interessante Bauweise - alle 5 Minuten, wenn ein Zug drüber fährt, hat man das Gefühl, daß die Decke gleich einkracht, aber das stört hier keinen, und so kann es auch uns Gaijin nur ein Lächeln abgewinnen. Wir bestellen also unser Frühstück, allerdings haben wir saumäßig Hunger, darum gibt es Yakisoba (gebratene Nudeln), Curry-Reis, und für Uli einfach "das größte, was sie haben". Alles sehr lecker.


Danach mach ich auf dem Heimweg nochmal einen kurzen Abstecher zu meinem gestern neu entdeckten Lieblinsladen, dem riesigen 100 Yen-Shop in 心斎橋 - jetzt weiß ich ja, wo er ist (im BicCamera, 8. Stock), und außerdem liegt es in der Nähe von Namba, wo ich wieder ankomme. Ein paar Sachen  habe ich letztes Mal  nicht mitgenommen, weil meine Taschen schon zu voll waren und ich ja auch alles noch heimschleppen muß. Diesmal schlage ich zu und besorge mir einen Besen mit Schaufel (werde ich hier noch zum Putzteufel? - Das erinnert mich: ich glaube, ich nehme mir mal als nächstes mein Bad und meine Küche vor. Einerseits, damit ich die ganzen Utensilien nicht umsonst gekauft habe ;) und andererseits, da das vor mir scheinbar noch keiner gemacht hat, bevor ich eingezogen bin...), sowie einen klassischen, durchsichtigen Schirm (der laut Tobi allein schon reicht, um einen zum Japaner zu qualifizieren). Des weiteren noch eine Tasche, damit ich meine Schmutzwäsche nicht in Einkaufstüten zur コインランドリー (Wäscherei) tragen muß, sowie noch ein paar 電子レンジ-Gerichte (Reis und Curry). Jetzt fühle ich mich ganz gut ausgerüstet, zusätlich habe ich von Sakie noch eine tiefe Pfanne geliehen bekommen, sodaß ich jetzt prinzipiell nicht mehr nur auf die Mikrowelle angewiesen bin.


Auf dem Heimweg gibt's nochmal einen kleinen Abstecher zu dem Laden von neulich, wo ich mir nochmal eine große Portion 牛丼 gönne - Rindfleisch auf Reis. Schnell, einfach und lecker.

Zu Hause angekommen werden erstmal die immer noch nassen Sachen auf den Balkon gehängt (ich habe eine phantastische Aussicht direkt auf eine Wand), um vielleicht noch ein bißchen Wind oder Sonne abzukriegen, und möglicherweise schneller zu trocknen, als in meiner Wohnung.

Danach versuche ich, die E-Mail-Adresse meines japanischen Handys zu ändern, auf dem ich schon am ersten Tag über 200 Spam-Mails bekommen habe (2 Stunden Dauervibration wegen neuer Mails...), scheitere aber trotz Neuregistrierung, da das eigene Softbank-System - auf mich zumindest - noch nicht 100%-ig ausgereift zu sein scheint. Naja, muß ich mich eben einfach freuen, daß mir irgendjemand schreibt...

Nun sitze ich hier, es ist kurz vor halb 6 am Abend und ich habe - mehr oder weniger - frei. Draußen wird es schon wieder finster, und ich kann mich nicht aufraffen, noch viel zu erledigen. Das Wetter hemmt jegliche Aktivität, gepaart mit der Kälte in meinem kleinen Zimmer. Ich hoffe, daß die Klima-Anlage bald für etwas mehr Gemütlichkeit sorgt...

Was steht sonst noch auf meiner 2Do-Liste? Ich muß mal zum Softbank-Shop und schauen, ob die mir helfen können, die Spam-Flut einzudämmen. Außerdem steht noch ein Besuch beim Ikea an, denn ich möchte mir noch ein paar weitere Basics holen, die man für die Küche braucht, und um ein paar Gäste bewirten zu können (Teller, Gläser, Messer, etc.,) und außerdem noch einen kleinen Tisch, an dem ich den Laptop abstellen kann (auch wenn die Schoß-Heizung gar nicht mal unangenehm ist) und noch ein oder zwei Sitzkissen. Oh-oh... das wird alles nochmal teuer... aber ich hoffe, sobald dann erstmal alles steht, normalisieren sich die Ausgaben auch wieder. しょうがない! ("Kein Ingwer!" - sorry, Insider. Hehe...) Aber für heute stelle ich das alles mal zurück. Ich habe keine Lust, noch irgend etwas zu organisieren.

Nicht falsch verstehen: ich beklage mich nicht,ich genieße es nur, mal ein bißchen "Pause" zu haben. Vielleicht lasse ich heute einfach mal die Faulheit siegen und mache mir einen gemütlichen Film-Abend...

Jetlagged?

... und ich dachte immer, ich sei gegen Jetlags gefeit. Tja, ich schätze, so kann man sich irren. Ich habe die Müdigkeit zwar tagsüber nicht gespürt, aber heute nacht hat sie mich doch eingeholt. Erst bis um 3 Uhr morgens noch wach gewesen - soweit so gut - aber daß ich dann auch heute bis 3 Uhr nachmittags schlafen würde... damit habe ich dann doch nicht gerechnet. Zugegeben, ich war zwar vorher schonmal wach, aber die Kälte und die Dunkelheit haben mich irgendwie davon abgehalten, aus den Federn zu kommen. Um drei also die Augen wirklich aufgemacht, aber erstmal noch mit chatten zwei weitere Stunden erschlagen...

Tja, um 5 Uhr dann erstmals aufgestanden und mich allmählich aus dem Haus gewälzt. Große Überwindung, denn von dem herrlichen Wetter der letzten beiden Tage ist leider nicht mehr viel übrig: Es gießt in Strömen und eine halbe Sintflut kommt herunter. Na toll, warum habe ich noch keinen Schirm gekauft... Tja, in zwei Stunden muß ich also schon in 深江橋 sein, um endlich meine guten Freunde 純一 und さとこ zu treffen. 久しぶり! Mit ihnen zusammen ging's erstmal auf ein Konzert, ein ライブ。 Was genau, wußte ich noch nicht. Vorher steht noch einkaufen und frühstücken (um 6 Uhr abends!) an. Mangels Topf - oder sonstiger Küchenutensilien - greife ich als auf Mirkowellen-Food zurück. Reis mit Curry. Schnell, lecker, günstig.Und vor allem: mit meinem knappen Zeitbudget heute abend und den (noch) beschränkten Möglichkeiten meiner Küche auch gut machbar.

 
Danach schnell abgespült, damit ich gestern nicht umsonst das ganze Putz- und Spülmittel gekauft habe, und dann tatsächlich püntklich angekommen. びっくりしたよ!
 
Es war auf jeden Fall sehr ... "avant-garde" - ich mußte die ganze Zeit an eine Selbsthilfegruppe oder Lärmtherapie denken. Eine Melodie war die meiste Zeit nicht wirklich zu erkennen, und das komplette Übersteuern der Mikros und die viel zu lauten und verzerrten Instrumente haben dazu gehört. Es war irgendwie "extrovertiert" und ein bißchen verstörend - wie die Szenen in Filmen, in denen man schon akustisch darauf vorbereitet wird, daß gleich etwas passiert - und das eine Stunde lang... Witzig auch, was man schon von den Japanern kennt: sie kommen zwar teilweise geschniegelt, so wie bei uns manche Leute ins Theater gehen würden, aber drinnen sitzen alle auf dem Boden, die Schuhe natürlich vorher ausgezogen und fein säuberlich in Tüten verpackt. Witzig irgendwie...


Auch wenn das Konzert etwas merkwürdig war, egal, das Wichtigste war ohnehin, meine Freunde mal wieder zu sehen. 10 Monate sind schon eine lange Zeit, aber es fühlt sich immer gut an, anzukommen und gleich ein paar bekannte Gesichter zu sehen, die man schon lange vermißt hat.


Danach sind wir noch lecker おこのみあき essen gegangen. Sehr lecker und eine prima Gelegenheit, um einen schönen Abend gemeinsam ausklingen zu lassen.

 

Schließlich ab nach Hause. Sollte zu Fuß kein Problem sein, wir sind ja quasi Nachbarn, und von 阿波座 nach 西大橋 ist es auch eigentlich nicht so weit. Trotzdem haben mir die beiden einen Regenschirm geliehen, der mich auf den 10 Minuten heimweg ein bißchen schützen sollte vor den geöffneten Himmelspforten. Besonders dann, wenn man die Karte irgendwie falsch im Kopf hat, und statt Süden mal nach Osten läuft. Nach 10 Minuten kam dann die große Verwunderung: "Was für einen Fluß überquere ich hier? An den kann ich mich nicht wirklich erinnern..." Tja, lange Rede kurzer Sinn: nach der freundlichen Auskunft zweier netter Passanten und eines Parkplatzwächters habe ich schließlich doch nach Hause gefunden und auch "nur" eine dreiviertel Stunde gebraucht. Leider - trotz Schirm - naß bis auf die Knochen. Verdammt... naja, auch egal. Jetzt muß ich nur schauen, wie ich meine Schuhe wieder trocken bekomme, denn das Impregnieren hilft zwar gegen ein bißchen normalen Regen, aber gegen diese Wassermassen ist auch die beste Impregnation machtlos...

Freitag, 26. Februar 2010

Einrichtungstag

Heute habe ich viel eingekauft, anbei ein Foto, und das alles für rund 15 Euro. Fast nur Putz-Kram - den muß jetzt nur noch einer benutzen ;) Hahaha... Und tatsächlich: Badezimmer-Schuhe (ganz wie es in Japan üblich ist)! Hat den einfachen Grund, daß nach dem Duschen mein Bad unter Wasser steht (auch: ganz wie üblich).




Mein Vermieter ist super, hat mich heute zum Frühstück eingeladen, und abends war ich mit seiner Familie beim Sushi essen. Er muß schon um die 60 sein nach seinen Geschichten zu urteilen, wirkt aber eher so wie um die Ende 40. Da er aber vor 40 Jahren schonmal zum Studieren oder Arbeiten in Düsseldorf war, kann das schlecht sein. Er spricht auch deutsch und freut sich, mit mir ratschen und üben zu können. Und ich freue mich, daß es mir das Leben einfacher macht. Er wohnt im gleichen Haus, ein Stockwerk tiefer. Was ich hier mache ist eh eher so eine "Aussteiger LIGHT" Version. Macht aber nix...

Mein Zimmer ist klein, es ist nur 4 Tatami groß, also nur rund 7 qm. Ist aber nicht schlimm, dafür ist es gemütlich. Und wenn Besuch kommt, räum ich einfach mein Futon in den Schrank, und schon hab ich das als Platz zum sitzen :) Jetzt sitze ich auf meinem Bett, und es ist recht frisch hier drin. Auch egal, hab ja 'ne Klima-Anlage, die als Heizung fungiert. Die mach ich jetzt auch gleich mal an, ist nur leider saumäßig laut und pfeift höllisch.

Direkt angrenzend ist die Küche, ohne Wand, nur mit kleiner 10cm Stufe. Dahinter das Bad. Alles in allem sind es wohl die 12 Tatami, also ca. 18 qm. Klar, ist schon ein Unterschied zu den (tatsächlich auch durchaus erschwinglichen - nahezu günstigen) geplanten 40 qm, aber dafür ist die Lage einfach PERFEKT, der Vermieter super nett, und ich fühle mich jetzt schon ganz wohl in der Wohnung. Wenn die restlichen Sachen, die noch fehlen, noch reinkommen, wird das auch noch besser. Was ich noch brauche: Küchen-Zeug (Teller, Töpfe, Gläser, etc.), ein kleines Tischchen, vielleicht noch ein Sitzkissen und ein paar Pflanzen oder so Deko-Kram halt. Sonst hab ich eigenltich alles was ich brauch und bin glücklich. Besonders cool ist, daß ich schon Internet habe, zufälligerweise. Ich vermute, daß ich in das WLAN vom Café unter mir reinkomme.

Heute habe ich gemerkt, daß ich ja glücklicherweise VIEL Zeit habe. Also ist es wurscht, daß noch was fehlt. Normal, bin ja erst seit gestern hier, und wohne erst richtig seit gestern abend darin. Dafür bin ich schon recht weit. :)

Ein paar Bilder habe ich ja schon gezeigt, hier noch eins von meinem Mittagessen.


Und am Abend habe ich zum ersten mal lebenden Fisch gegessen. Ganz schöne Überwindung - zur besonderen Belustigung meines Vermieters. Hahaha...



Ab nach Osaka - das Abenteuer beginnt

Dieser Teil wird später ncoh gefüllt und bearbeitet. Zunächst nur ein paar Stichworte:
  • Wohnungsstreß zu Hause
  • Beschissener Streik der idiotischen Deppen bei Lufthanse (hier sollten eigentlich noch viel mehr Kraftausdrücke und Schimpfworte rein!)
  • guter und unterhaltsamer Flug
  • Ankunft in KIX - Osaka International Airport und die ersten erfolgreichen Gehversuche mit meinen Japanischkenntnissen (Handy aufladen, rausfinden, wie man am Besten in die Stadt kommt, etc.)
  • ein Wiedersehen mit Freunden (Uli und Sakie)
  • Wohnungssuche und die mißverständlichen Werbungen im Internet, die aber durch sehr hilfsbereite Japaner wieder ausgebügelt werden
  • Zurückgeschraubte Erwartungen 
  • Die eigene Wohnung, das erste Einrichten und ein Tag mit einem Happy End: Schlafen im EIGENEN Bett in den EIGENEN 4 Wänden in Osaka. Jetzt geht es wirklich los!
  • http://bit.ly/9XPh7D

Widerwillige Rechtfertigung...

Unglaublich, lange habe ich mich dagegen gewehrt und wollte es nicht. Warum drängt alle der plötzliche Exhibitionismus, der sie dazu veranlaßt, die Welt mit ihrer Lebensgeschichte zu bombardieren, sobald sie mal weg sind? ... tja, und nun ist es soweit gekommen, daß ich mich auch entschlossen habe, einen Blog zu schreiben. Wenigstens kenne ich jetzt einen Grund:

Es ist schon nervig, wenn man allen Leuten etwas erzählen will, und man es immer wieder und wieder neu schreiben muß. Copy&Paste geht natürlich auch nicht, das wäre ja irgendwie unverschämt. Also mußte ich widerwillig einsehen, daß ein Blog eine gute Gelegenheit ist, allen Leuten die Sachen einfach EINMAL zu erzählen, und wer darauf keine Lust hat, muß es ja nicht lesen.

So, das sollte als Rechtfertigung genügen. Jetzt aber - wen's interessiert - viel Spaß beim Lesen...