Unglaublich! Ich habe keinerleit Probleme, mich am Umeda Bahnhof zurecht zu finden, der gefühlt vermutlich ungefähr fünfmal so groß ist, wie Namba. Außerdem bin ich ja tatsächlich ständig hier, aber dennoch muß ich zu meiner eigenen Überraschung eingestehen, daß der Bahnhof von Namba irgendwie komplizierter ist. Das liegt vermutlich daran, daß die Schilder zwischendrin plötzlich aufhören, und später irgendwo wieder anfangen. Sehr merkwürdig.
Nichts desto trotz habe ich es pünktlich geschafft, am Eingang zur Kintetsu Line anzukommen, wo ich mich heute mir Mariko treffe. Ich zücke mein Handy, um ihr zu schreiben, wo ich auf sie warte, da kommt sie mir auch schon entgegen.
Wie bei großen japanischen Bahnhöfen üblich, ist auch hier der Untergrund voll von Geschäften und Restaurants. Nach einigem Suchen kommen wir an einem Café vorbei, das Mariko sehr gut gefällt, und welches sie kennt. Ich bin für alles offen und nehme gerne ihren Vorschlag an - vor allem auch, weil mich die lecker aussehenden Waffeln im Schaufenster anlachen.
Mariko bestellt sich eine Portion Reis, mit Curry, Käse und Ei überbacken. Das Gericht sieht auch sehr lecker aus, aber ich habe mir zum Mittagessen bereits Curry-Reis gemacht - ein Hoch auf meine Mikrowelle und die Fertigpackungen aus dem 100 Yen Shop. Ich folge meinem ursprünglichen Instinkt und lasse mir die Waffeln mir Eis, Sahne, Banane und Maroni bringen. Ich glaube, das ist das ungesundeste, was ich bisher in Japan gegessen habe. Aber was soll's, es ist auf jeden Fall unglaublich lecker. めっちゃおいしい~~!
Nach den Waffeln habe ich immer noch Hunger. Die Optionen sind, selbst daheim zu kochen, oder mal wieder auswärts zu essen. Nun bin ich schon zwei Wochen hier (und erschrecke mal wieder, wie schnell die Zeit vergeht), und habe noch kein einziges Mal Takoyaki gegessen! Außerdem hatte ich heute mittag ja mal wieder Curry-Reis aus der Mikrowelle, daher fällt die Entscheidung ist nicht schwer: Ich habe Lust auf Teigbälle mit Tintenfischfuß. Klingt komisch - ist aber so. Im amerikanischen Viertel gibt es zwei Buden direkt nebeneinander, die diese Köstlichkeit anbieten, und das auch noch zum Spottpreis: sechs Stück für nur 300 Yen. Ich freue mich über den Entschluß und laß es mir schmecken. いただきます!
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen